Sri Haidakhandi Babaji hat für die heutige Zeit Rituale  gegeben, die für Menschen         

  mit verschiedensten religiösem Hintergrund möglich sind. Er ist der Schirmherr  

  dieser Rituale und beschützt sie und die Menschen, welche sie ausführen. In den

  Ritualen werden Gesänge und Handlungen nach einer festen Ordnung ausgeführt.

  Die Ausführenden lernen dadurch, ihre persönlichen Interessen und  emotionalen

  Beliebigkeiten einem Grösseren Ganzen unterzuordnen.  So kann das Ritual die

  Menschen in eine überpersönliche Freiheit führen.




Yagna


Das Yagna ist eine uralte vedische Feuerzeremonie, die für alle Anwesenden

und Teilnehmenden ein kraftvolles Erlebnis ist. Es werden Früchte, Getreide,

Blumen, Räucherwerk und Kokosnüsse in Verbindung mit heiligen Mantren

geopfert als kleine Gabe an die grosse Mutter Erde und an verschiedene

Aspekte des Göttlichen, die uns mit unendlicher Fülle ernähren. Aber auch

unser Ego, unsere Illusionen und Ängste können symbolisch dem reinigenden

Feuer übergeben werden.

Diese Feuerzeremonie durchdringt mit ihrer Kraft die Welten, sodass Trans-

formation bis in  die subtilsten Ebenen stattfindet. Das Feuer transzendiert in

alchemischer Weise Grobstoffliches in Feinstoffliches. Unerlöstes in Erlöstes...

Beginn der Yagnas ist um 08.30 h und dauert bis ca. 10.30 h danach gibt es

jeweils einen Brunch und gemütliches Zusammensein.




Das Aarati


Das Aarati (Lichtzeremonie) ist ein gesungener Gottesdienst, geweiht der höchsten Gottheit,

personifiziert in Form einer Statue, eines Bildes oder eines anderen Symbols. Das heisst, dass Gottes Gegenwart durch die Form gesehen wird, nicht in der Form.

Das Feuer spielt eine zentrale Rolle, da es symbolisch die Dunkelheit der Unwissenheit beseitigt, die zwischen den Menschen und Gott existiert.

Sri Herakhan Wale Baba, von seinen Verehrern Babaji genannt, ist das göttliche Licht, dem die Verehrung dargebracht wird. Er wird als die Verkörperung der höchsten Wahrheit anerkannt (Brahma, Vishnu und Shiva = Erschaffung, Erhaltung und Erneuerung der Schöpfung).

In dieser Gebets-Zeremonie werden Feuer, Kampfer, Blumen, Reis, Sandelholzpulver (Chandan), Kumkum (rotes Pulver), Wasser, usw, dargebracht.

Zeremonie : Zu Beginn wird eine Puja zelebriert, indem die fünf Schöpfungselemente den Gottheiten dargebracht werden. Erde symbolisiert durch Räucherstäbchen, Wasser symbolisiert durch Wasser, Feuer symbolisiert durch Flammen, Luft symbolisiert durch Wedeln mit dem Tuch,  Äther symbolisiert durch Klang / Glocke. Es handelt sich hier um eine innere Reinigung der Teilnehmer/innen. Anschliessend wird das Aarati gesungen und Gott in all seinen Aspekten gepreist. Anschliessend werden noch Bhajans gesungen. Das Aarati dauert ca. 1 1/2 bis 2 Std.


Das Agni Hotra


Die christlichen Feiertage und das neue Jahr begehen wir mit speziellen Zeremonien. Meist beginnen wir mit einer Abishek-Puja  (Lingam-Puja) und einem kurzen Aarati . Anschliessend zelebrieren wir ein Agni Hotra. Das Agni Hotra ist eine kleine Feuer
zeremonie, bei der wir für die Schöpfung und für alle Wesen beten. Gemeinsam opfern wir 1008 mal zum Christus-Mantra in Sanskrit (Om Im Issu Massi Devai Namaha).


Nach einer Chai-Pause kommt das Heil-Agni Hotra. Hier wird das Heilmantra  (Om Trayambakam Yajamahe Sugandhim Pushti Vardhanam Urvarukamiva Bandhanan Mrithyor Mukshiya Mamritat) rezitiert für unsere Ahnen, für die Schöpfung und für alle Wesen, die Hilfe und Heilung nötig haben. Natürlich werden auch unsere Verwandten, Bekannten und Freunde mit einbezogen.

Nach allen unseren Feiern wird natürlich auch ausführlich gegessen getrunken und geschwatzt. g .. g... g

Diese Anlässe sind unsere spirituellen „Spritzen“, die uns in der heutigen hektischen und lauten Welt eine Ausrichtung und innere Kraft und Verbundenheit geben.

Diese Zeremonie beginnt um 15 h mit einem Chai, um 15.30 h Abishek-Puja und Mutter-Aarati anschliessend das Agni-Hotra mit dem Christus-Mantra bis 17.00 h. Chaipause und um 18.15 h gehts weiter mit dem Heilmatra das ca. 1 - 2 Stunden dauert. Abschliessend Stärkung am Buffet. Es ist auch möglich nur an einem Teil dabeizusein, falls es zeitlich nicht anders geht.


Das Navaratri


Das Navaratri ist eine sehr besondere Form, um die göttliche Mutter zu verehren.


Die DURGA Puja oder auch Navaratri genannt  ist das grösste Hindu  Festival, in welchem Gott als Mutter v
erehrt wird. Das Festival wird zweimal jährlich während 9 Tagen gefeiert. Das Rama Navaratri wird im Frühling am Neumond (April/Mai) und das Durga Navaratri im Herbst  am Neumond (September/Oktober) gefeiert. Der Beginn von Sommer und Winter sind jeweils ein sehr wichtiger Kreuzpunkt klimatischer und solarer Einflüsse. Körper und Geist von Menschen erfahren bemerkenswerte Veränderungen, hervorgerufen durch die Veränderungen in der Natur, und dies sind besonders heilige Möglichkeiten um die göttliche Mutter zu verehren.


In den ersten drei Tagen wird die göttliche Mutter als Macht, Kraft verehrt – KALI die Göttin der Zerstörung und der Wiederherstellung, Shivas Gefährtin.

Wir beten zu
Kali, sie möge all unsere Fehler auflösen und die niederen animalischen Eigenschaften, die als Teil unserer Natur erscheinen, auflösen. Sie ist eben-falls die Kraft, die unser Sadhana vor den vielen Ablenkungen und Fall-gruben beschützt. Es ist eine Zeit der  Reinigung, eine Zeit in der wir all das loslassen können, das nicht „beabsichtigt“ ist für unser Leben. Es ist gleich-bedeutend mit dem Ausräumen unserer Kleiderschränke, um Platz für Neues zu schaffen. Auf diese Weise markieren die ersten drei Tage den ersten Abschnitt der Zerstörung von Unreinheiten und unterstützen die zielge-richtete Anstrengung und das Ringen um die Ausrottung der negativen Tendenzen in unserem Geist. Sobald du die Aufgabe erfüllt hast, die negative Seite deines Selbst zu überwinden und alte Gewohnheiten loszulassen, besteht der nächste Schritt darin, positive Qualitäten aufzubauen die die eliminierten negativen Eigenschaften ersetzen.


Die freudvolle Seite der spirituellen Praxis eines Aspiranten besteht in der Verehrung von LAKSHMI, der Göttin des Reichtums und Gefährtin von Vishnu.

Lakshmi gewährt ihren Verehrern unerschöpflichen göttlichen Reichtum, Güte, Verehrung, Geduld, Ausdauer, Wohltätigkeit und ähnliche Qualitäten. Diese Eigenschaften sollen nicht im Aussen erstrebt, sondern in unserem Innersten entwickelt werden, durch die Anrufung der Göttin in uns selbst. Wenn die Entwicklung dieser günstigen Eigenschaften nicht mit dem notwendigen Ernst angegangen wird, wird die alte dämonische Natur ihr Haupt wieder und wieder erheben. Von daher ist dieses Stadium in der spirituellen Karriere eines Aspiranten von gleicher Wichtigkeit wie ersteres. Sobald der spirituelle Schüler den Sieg davonträgt im Loslassen der negativen Tendenzen und sattwische oder reine göttliche Qualitäten entwickelt, wird er fähig, göttliche Weisheit zu erlangen.


So sind die letzten drei Tage SARASWATI gewidmet, der Göttin der Weisheit, des Wissens und der Künste, Gefährtin Brahmans.                                             

Sie verleiht das Wissen über den höchsten mystischen Ton und schenkt dann volle Selbstverwirklichung. Dies ist die Zeit, um die göttliche Führung zu empfangen, hinsichtlich des angemessenen Umganges mit allen Hilfsmitteln und Reichtümern, die auf deinen Weg gesandt wurden. Dies ist, als wenn du den effektivsten und sinnvollsten Gebrauch machen würdest von allem, was dir gegeben wurde.



Der zehnte Tag - Vijaya Dasami - repräsentiert das triumphale Erwachen des Individuums hinein in die Selbstrealisation durch das Herabströmen von
Wissen durch die Gnade Saraswatis. An diesem Tag wird die Kumah Puja durchgeführt, in der neun Mädchen, die jünger als zehn Jahre sind, als die Verkörperung der göttlichen Mutter verehrt werden. Sie werden verschwenderisch gespeist und es werden ihnen neue Kleider, Geld und Geschenke überreicht. Dieser Tag feiert den Sieg, das Erreichen des Zieles die wahre ewige Identität mit dem höchsten göttlichen Geist zu erkennen.


Alle drei Aspekte im Gleichgewicht sind wichtig, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.


Jeder der Tage verehrt einen bestimmten Aspekt der göttlichen Mutter und ermöglicht einen Focus auf die bestimmte Energie des Tages. Diese sind auch bekannt als NAVA DURGA (neun Namen Durgas):


  1. 1.Tag     Saliaputra                      Tochter des Himalaya

  2. 2. Tag    Brahmacharini             Die im Zölibat lebt

  3. 3. Tag    Chandraghania            Die so schön ist wie der Mond

  4. 4. Tag    Kusmanda                      Die Glückseligkeit bringt

  5. 5. Tag    Sakandamata                Die Mutter von Kanda, Führer der Armeen gegen das Böse

  6. 6. Tag   Katyayani                       Aspekt Kalis

  7. 7. Tag   Kalaratri                         Kali Nacht der Mondfinsternis

  8. 8. Tag   Mahagauri                      Die grosse weisse Göttin

  9. 9. Tag   Siddhidatri                      Die von grosser spiritueller Macht und Wissen ist


Während des Navaratris halten Devotees von Durga eine Fastenzeit ein. Brahmins werden gespeist und Gebete werden dargebracht für den Schutz der Gesundheit und des Besitzes. Nähere dich der Göttin in diesen Tagen mit einem offenen Herzen. Lege Ihr dein Herz dar mit Freimütigkeit und Demut, sei so einfach wie ein Kind. Töte unbarmherzig die Feinde Egoismus, Gerissenheit, Eigen sucht und Unehrlichkeit. Gib dich Ihr vollkommen hin, ohne dich zurückzuhalten und ohne Murren. Sing Lobgesänge, wiederhole Ihren Namen und gib dich ganz in Ihre Anbetung mit Glauben und vollkommener Hingabe. Die Gnade der Mutter ist grenzenlos, Ihr Mitgefühl uneingeschränkt, Ihr Wissen unendlich, Ihre Macht unermesslich, Ihre Herrlichkeit unbeschreiblich. Sie gibt die materiellen Reichtum im gleichen Mass wie spirituelle Freiheit.


Ruhm und Herrlichkeit der göttlichen Mutter! Lass Sie dich nehmen, Stufe um Stufe die spirituelle Leiter hinaufführen, um dich dort mit Gott zu vereinen!


                           JAI MAHA MAYA KI JAI



AMBAAMAA-GOD




 

Unsere Feiern